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21.03.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Chefs von Helios mauern

Trotz Umsatz- und Gewinnsteigerungen zeigt sich der Krankenhauskonzern gegenüber den Beschäftigten knauserig. Ver.di macht mit Warnstreiks Druck

Daniel Behruzi

Geld ist bei Helios nicht das Problem. Der zur Fresenius-Gruppe gehörende Krankenhausgigant hat kürzlich wieder Rekorde bei Umsatz und Profit verkündet. Gegenüber den Belegschaften gibt er sich knauserig. In der laufenden Tarifrunde für die rund 23.000 Beschäftigten in den 36 Akutkliniken, die unter den Konzerntarifvertrag fallen, hat das Management karge Gehaltsverbesserungen angeboten. Auf die von ver.di erhobenen Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist es bislang nicht eingegangen. Vor der dritten Verhandlungsrunde am kommenden Dienstag in Berlin erhöht die Gewerkschaft deshalb mit Warnstreiks den Druck.

Am Donnerstag legten die Beschäftigten in den Kliniken Sangerhausen, Überlingen, Schwerin, Krefeld, Wuppertal und Berlin-Buch die Arbeit vorübergehend nieder. Sie fordern nicht nur 6,5 Prozent mehr Gehalt und die Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro monatlich. Die ver.di-Tarifkommission will auch durchsetzen, dass an Wochenende...

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