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17.03.2015 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Es gibt: Leiharbeit – es fehlt: ein Tarifvertrag

Vor Ostern soll es neue Warnstreiks bei Amazon geben

Wladek Flakin

Der Arbeitskampf hält auch nach zwei vollendeten Jahren unvermindert an: Vor Ostern werden die Beschäftigten beim Onlinehändler Amazon erneut in den Streik treten. Den Auftakt machten sie am vergangenen Freitag in Leipzig – dort verteilten rund 150 Streikende Solidaritätspostkarten an die Besucher der Leipziger Buchmesse.

Seit Ostern 2013 kämpfen die Amazon-Beschäftigten zusammen mit der Gewerkschaft ver.di für einen Tarifvertrag. Den bisherigen Höhepunkt gab es 2014 in der Woche vor Weihnachten, als über 2.500 Mitarbeiter an sechs der acht deutschen Standorte in den Ausstand traten. Das Ergebnis waren leichte Verbesserungen für die Arbeiter, etwa ein geringfügiges Weihnachtsgeld, doch der Onlinehändler weigert sich beharrlich, mit der Gewerkschaft zu reden. Nun soll es an sieben Standorten zu Arbeitsniederlegungen kommen.

Am achten Standort in Brieselang bei Berlin, gleichzeitig auch dem neuesten von Amazon, wurde noch nicht gest...

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