10.03.2015 / Inland / Seite 4

Riot statt Rosen

Kämpferische Aktionen zum Frauentag in Berlin und anderen Städten

Uschi Panda

»Heute muss die Mutti mal nicht kochen«, sagte Vati früher am 8. März. Dazu gab es eine Nelke, und am nächsten Morgen war die Welt dann wieder im Gefüge. So mögen einige den Frauentag als Kinder erlebt haben, zumindest wenn sie in der DDR aufgewachsen sind. Am Sonntag fand in Berlin zum zweiten Mal die Demonstration eines breiten Bündnisses statt, das den Tag wieder zum Anlass für das kämpferische Einfordern und Verteidigen von Rechten machen will. Weitere, von lokalen »Frauen*kampftag«-Bündnissen organisierte Kundgebungen fanden in Leipzig und Nürnberg statt.

In der Hauptstadt spazierten bei schönstem Wetter bis zu 8.000 Menschen durch das Zentrum und damit bis zu 3.000 mehr als 2014. Neben Blöcken von Parteiorganisationen gab es sowohl einen von Sexarbeiterinnen und einen mit über 1.000 Teilnehmenden starken linksradikalen Abschnitt. Letzterer bot Redebeiträge, die über die üblichen Forderungen im frauenpolitischen Bereich weit hinausgin...

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