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10.03.2015 / Thema / Seite 12

Kurs Fernost

BRD und EU wollen ihre militärpolitische Zusammenarbeit mit den Ländern Asiens ausbauen. Letztlich hat man dabei den Konkurrenten China im Blick

Jörg Kronauer

Angela Merkel und Shinzo Abe hatten es angekündigt. Als die Bundeskanzlerin und der japanische Ministerpräsident am 30. April 2014 in Berlin zusammentrafen, da überschütteten sie sich zunächst gegenseitig mit Lob. »Deutschland ist ein Land, das wirklich sehr aktiv einen Beitrag für die Weltsicherheitspolitik leistet«, schmeichelte Abe. »Ich begrüße, dass Japan im UN-Rahmen einen größeren sicherheitspolitischen Beitrag leisten möchte«, gab Merkel die Freundlichkeiten zurück. Was folgt, wenn zwei Staaten, die in den großen globalen Konflikten prinzipiell auf derselben Seite stehen, jeweils außen- und militärpolitisch offensiver werden wollen? »Wir sollten unseren sicherheitspolitischen Dialog weiter intensivieren«, schlug Abe letztes Jahr in Berlin vor. »Wir sind bereit, auf diesem Feld sehr eng mit Japan zusammenzuarbeiten«, stimmte Merkel zu. Sie waren sich einig, und ihre Ansage war klar.

Bis zum heutigen Dienstag ist die Bundeskanzlerin nun in Tokio zu ...

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