07.03.2015 / Titel / Seite 1

Frau kann nicht leiten

Klares Bekenntnis pünktlich zum 8. März 2015: Dreißig Prozent Frauenquote für Aufsichtsräte deutscher Großunternehmen, null Prozent in der Spitze der Linksfraktion

Rüdiger Göbel

In den Aufsichtsräten von gut 100 Großunternehmen der BRD müssen künftig mindestens 30 Prozent Frauen sitzen. So hat es der Bundestag kurz vor dem Internationalen Frauentag am 8. März mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD beschlossen. Grüne und Linke enthielten sich bei der Entscheidung am Freitag. »50 Prozent ohne Wenn und Aber« sei das Ziel, bekundete die Linke-Parlamentarierin Caren Lay die Nichtzustimmung zum »Frauenquötchen« der Bundesregierung. Allein, in ihrer Fraktion klappt die Halbe-Halbe-Regelung auch nicht. Seit Jahren wehrt sich der Vorsitzende Gregor Gysi gegen eine längst beschlossene Richtlinie, mit Erfolg hat er bisher eine Frau als gleichberechtigte Chefin an seiner Seite verhindert.

Am Freitag nun hat Sahra Wagenknecht, aussichtsreichste Kandidatin bei den im Herbst turnusmäßig anstehenden Wahlen für den Fraktionsvorsitz, das Handtuch geworfen. In einer »persönlichen Erklärung« an die Abgeordneten der Linksfraktion begründete die linke Sp...

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