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24.02.2015 / Inland / Seite 2

»Wir fordern, Energiekosten einzubeziehen«

Mieterbund begrüßt, dass Wohngeld überhaupt erhöht wird, kritisiert aber den Schritt zum 1. Januar 2016 als unzureichend. Ein Gespräch mit Ulrich Ropertz

Gitta Düperthal

Ulrich Ropertz ist Geschäftsführer des Deutschen Mieterbunds (DMB)

Wer hat Anspruch auf das Wohngeld, das zum 1. Januar 2016 erhöht werden soll?

Einkommensschwache Haushalte, die weder Anspruch auf Arbeitslosengeld II noch auf Grundsicherung haben, können einen staatlichen Zuschuss zum Wohnen beantragen. Aktuell setzt sich der Kreis der Wohngeldbezieher zu mehr als 50 Prozent aus Rentnern zusammen – solchen, die mit ihrem Einkommen nur knapp über der Grundsicherung liegen. Die Höhe des Wohngelds hängt von jeweils drei Komponenten ab: der Höhe des Einkommens oder Rente des Mieters, der zu berücksichtigenden Miete und der Haushaltsgröße. Der Referentenentwurf des Bundesbauministeriums geht bisher davon aus, dass ein anspruchsberechtigter Zwei-Personen-Haushalt durchschnittlich 112 Euro Wohngeld erhält; nach der Erhöhung sollen es 186 Euro sein. Darüber wird das Kabinett abstimmen.

Sie begrüßen die Erhöhung, sehen aber auch Kritikpunkte – welche...

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