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24.02.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

HSBC-Chef in der Bredouille

Heutiger Topmanager hatte eigenes Konto bei skandalumwitterter Tochtergesellschaft in der Schweiz

Ein eigenes Konto in Europas ehemals beliebtestem Steuerversteck hat den Vorstandschef der Großbank HSBC (Hongkong Shanghai Banking Corporation), Stuart Gulliver, am Montag in Erklärungsnot gebracht. »Herr Gulliver hat ein Konto in der Schweiz«, bestätigte der Finanzriese einen Bericht der britischen Zeitung Guardian, wonach der Topmanager 2007 umgerechnet rund 6,7 Millionen Euro auf einem Konto dort deponiert hatte. Der Bericht überschattete die Präsentation der Jahresbilanz von Europas größter Bank.

»Ich zahle die vollen Steuern auf alle meine weltweiten Einkünfte«, sagte Gulliver vor Journalisten in London. Der Bericht über sein Konto habe »in keiner Weise« Auswirkungen auf seine Führung des in London ansässigen Finanzinstituts. Ob es das Konto noch gibt, wollte Gulliver allerdings nicht sagen. Er räumte lediglich ein, einige der Praktiken der Schweizer HSBC-Filiale seien »inakzeptabel« sowie eine »Schande«. Für die Bank bedeute dies eine Rufschädigung...

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