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24.02.2015 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Gewerkschaftliche Netzwelt

Ver.di führt den Arbeitskampf in einem Kölner Kino auch über das Internet.

Claudia Wrobel

Traumwelten und das Abtauchen vor der Realität: Das verspricht ein Kinoabend für das Publikum. Hinter der Popcornmaschine oder im Vorführraum ist der Filmgenuss aber harte Arbeit. Seit Monaten schon kämpft die Belegschaft der Kölner Kinos Metropolis und Rex am Ring um faire Arbeitsbedingungen. Eine Auseinandersetzung, die nun eskalierte: Mitte Februar wurde nach Angaben der Gewerkschaft ver.di dem Vorsitzenden des Betriebsrats fristlos gekündigt. Zuvor waren sieben Angestellte des Kinos nach einem Warnstreik im November entlassen worden. Sie kämpften für arbeitsrechtliche Selbstverständlichkeiten: Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlten Urlaub und einen schriftlichen Arbeitsvertrag. Außerdem wollten sie eine Erhöhung ihrer Löhne. Die Chefin bestreitet einen Zusammenhang zwischen der Kündigung der Gewerkschafter und ihrem Engagement und behauptet, generell weniger Aushilfen einsetzen zu wollen. Ver.di begleitet den Arbeitsk...

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