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24.02.2015 / Feuilleton / Seite 11

Werbung und Winter

Wiglaf Droste

Die Zeiten, in denen es zu Recht als peinlich galt, wenn berühmte Schauspieler, Musiker, Künstler oder Sportler ihr Konterfei oder ihre Arbeit zu Werbezwecken zur Verfügung stellen, sind längst passé; wenn Großmeister ihres Fachs wie Bob Dylan und Robert de Niro das tun, gibt es mir einen Stich, ein, zwei Ligen drunter, bei zettBe Brad Pitt oder George Clooney, ist es allenfalls unnötig penetrant und lästig. Und als ich Frank Schätzing, der den Bestseller »Der Schwarm« zusammenstoppelte und sich seitdem für einen Frauenschwarm hält, als Unterhosenmodel fotografiert sah, gefiel mir das sogar als erkenntnisgewinnbringend: Wenn einer seinen Beruf nicht kann, klappt es immerhin mit würdeferner Eigenwerbung, das ist doch nicht so schlecht.

Verglichen damit mutet es geradezu rührend bieder an, dass der ehemalige König des Rodel-Rodeos, Georg Hackl (besser bekannt als »der Hackl-Schorsch«), auf der U 4 &ndash...

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