17.02.2015 / Titel / Seite 1

Brüchige Waffenruhe

Beschuss im Donbass geht weiter. Kiew will schwere Waffen nicht abziehen. Merkel: Frieden wird kompliziert

Reinhard Lauterbach

Die Waffenruhe im Donbass wird immer häufiger gebrochen. Die ukrainische Seite warf den Aufständischen vor, sie hätten schon am Sonntag insgesamt 112mal die Regierungstruppen beschossen. Solange dies nicht aufhöre, würde die Armee ihre schweren Waffen nicht von der Frontlinie abziehen. Ähnlich äußerten sich Vertreter der Aufständischen über die Kiewer Seite. Nach ihren Angaben wurde am Montag mittag der Flughafen von Donezk mehrfach mit Artillerie angegriffen.

Schwerpunkt der Schusswechsel sind im Norden der Abschnitt um Debalzewe und im Süden bei Mariupol. Im Norden versuchen die Aufständischen nach eigenen Angaben zu verhindern, dass die bei Debalzewe eingeschlossenen Ukrainer aus dem Kessel ausbrechen. Die ukrainische Seite bestreitet, dass es einen solchen Kessel gibt. Der Regierungsseite sei es mehrfach gelungen, Munition und Versorgungsgüter in den Ort zu bringen. Unabhängige Aussagen zur Lage liegen nicht vor.

Östlich von Mariupol lieferten sich Au...

Artikel-Länge: 3405 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe