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16.02.2015 / Inland / Seite 5

Konfrontationskurs vor Tarifrunde

Öffentlicher Dienst: Gewerkschafter und Ländervertreter verhandeln ab Montag

Vor dem Start der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder am Montag in Berlin sind Gewerkschafter und Vertreter der Verwaltung auf Konfrontationskurs. Die Verhandlungsführer des Beamtenbundes und der Gewerkschaft ver.di, Willi Russ und Frank Bsirske, verlangten ein deutliches Gehaltsplus für die rund eine Million Beschäftigten der Länder. Ihr Gegenüber, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), nannte die Forderungen völlig überzogen und rief die Gewerkschaften zur »Mäßigung« auf. Beamtenbund und ver.di verhandeln seit einigen Jahren getrennt mit Bund und Kommunen einerseits sowie mit der Tarifgemeinschaft der Länder (ohne Hessen) andererseits über die Einkommen im öffentlichen Dienst. Die Gewerkschaften verlangen 5,5 Prozent oder mindestens 175 Euro mehr Einkommen für die Landesbeschäftigten. »Noch immer liegen die Tarifgehälter im öffentlichen Dienst der Länder hinter der Tarifentwicklung in der Gesamtwirtschaft zurück. Die...

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