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12.02.2015 / Ausland / Seite 2

»Nicht der EU in die Hände fallen«

Katalanische Kommunisten wollen nicht nur von Madrid unabhängig werden. Ein Gespräch mit Roger Castellanos

André Scheer

Sie repräsentieren eine neue linke Organisation aus Katalonien, Poble Lliure (Freies Volk). Was ist das für eine Vereinigung?

Poble Lliure wurde am vergangenen 30. November nach langen Diskussionen von Angehörigen verschiedener Traditionen der früheren katalanischen linken Unabhängigkeitsbewegung gegründet. Wir verstehen uns als kommunistische Partei, deren Aufgabe es ist, junge Kader auszubilden und Strategien zu entwickeln. Wir arbeiten innerhalb der Massenorganisation »Kandidatur der Volkseinheit« (CUP). Diese ist derzeit in mehr als 100 Landkreisen der Països Catalans, der Katalanischen Länder, vertreten. Ich selbst gehöre zum Beispiel für die CUP in einer kleinen Gemeinde der Kommunalregierung an. Dabei sammeln wir Erfahrungen, zum Beispiel über die Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit in den Institutionen – was ja ein in der Linken traditionell schwieriges Thema ist. Wir haben derzeit auch drei Abgeordnete im katalanischen Parlament. Aber die ...

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