10.02.2015 / Titel / Seite 1

Kiews Truppen unter Druck

Ostukraine: Aufständische melden Eindringen in umkämpfte Stadt Debalzewo. Russland weist vor Verhandlungen in Minsk angebliches Ultimatum Merkels zurück

Reinhard Lauterbach

Kämpfer der ostukrainischen Volkswehren sind am Montag offenbar in die seit Wochen umkämpfte Stadt Debalzewo eingedrungen. Am Vormittag eroberten sie zunächst den östlich der Stadt liegenden wichtigen Rangierbahnhof und setzten ihren Vormarsch dann in die anliegenden Stadtbezirke fort. Die ukrainische Seite bestätigte die Meldungen bisher nicht, berichtete aber über pausenlosen Beschuss der aus dem Frontbogen von Debalzewo herausführenden Straße in Richtung Artjomowsk. Die Straße soll nach Angaben der Aufständischen inzwischen unter ihrer Kontrolle sein. Sie war die einzige Versorgungsader für die 8.000 bis 10.000 ukrainischen Soldaten in Debalzewo. Allerdings hatten die Volkswehren schon mehrfach gemeldet, diese Straße »praktisch« zu kontrollieren.

Die Eroberung von Debalzewo und die Schließung des Kessels wäre für die Aufständischen ein wichtiger militärischer Erfolg, denn die Stadt liegt auf der direkten Straßen- und Bahnverbindung zwischen Donezk und ...

Artikel-Länge: 3378 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe