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10.02.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Gegen starken Franken

Schweizer Gewerkschaften wollen sich nicht mit Überbewertung der Landeswährung abfinden. Mit Hilfe der Unternehmer soll erneut ein Mindestkurs eingeführt werden

Tarek Idri

Die Aufhebung des Mindestkurses zum Euro hat zu einer deutlichen Aufwertung des Schweizer Franken (CHF) geführt – und vor allem die exportorientierte Wirtschaft des Landes schwer getroffen. Das Problem treibt seitdem Lobbyisten aller Branchen, die unter der Verteuerung des Außenwertes der Währung zu leiden haben, ebenso um wie die Gewerkschaften. Am Freitag gab der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) in Bern seine Einschätzung zu den Folgen bekannt. SGB-Präsident Paul Rechsteiner zeichnete dabei ein düsteres Bild: Die derzeitige Situation würde das Land in eine »gewaltige Krise« führen. Zehntausende Arbeitsplätze seien in Gefahr, Lohnsenkungen stünden bevor und ganzen Industriezweigen drohe der Untergang. Verbunden mit der bestehenden »zu hohen Arbeitslosigkeit« sei zudem eine Deflation zu erwarten. Die Gewerkschaften fordern deshalb eine Wiedereinführung der Bindung des Frankenkurses an den Euro – und setzen auf die Unterstützung der Unter...

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