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07.02.2015 / Ausland / Seite 2

»Das Geld wurde ›verjausnet‹, also verspielt«

Der neue Franken-Kurs reißt tiefe Löcher in das Budget der österreichischen Steiermark. Ein Gespräch mit Werner Murgg.

Sara Noémie Plassnig/Graz

Werner Murgg ist seit 2005 Abgeordneter der Kommunistischen Partei (KPÖ) im Landtag des österreichischen Bundeslandes Steiermark. Zudem ist er Stadtrat in der Gemeinde Leoben.

Die österreichische Steiermark spürt, was die Schweizer Nationalbank beschließt. Die hatte Mitte Januar den Mindestkurs des Franken zum Euro aufgegeben, seitdem ist die Schweizer Währung teurer. Und plötzlich wächst der Schuldenberg der Steiermark um Millionen Euro an. Wie konnte es dazu kommen?

Das Bundesland Steiermark hat 1992 einen Kredit in Höhe von 265 Millionen Franken aufgenommen. Zum damaligen Zeitpunkt entsprach das umgerechnet 182 Millionen Euro. Wäre der Kredit morgen fällig, müssten 265 Millionen Euro gezahlt werden, weil der Franken heute sehr viel teurer ist als damals. Nun wurde das Budget für dieses Jahr vor kurzem beschlossen, und da konnte man die Aufnahme der Schulden in die Bilanz noch um ein Jahr hinauszögern. Doch nächstes Jahr wird diese Differenz in das fixe...

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