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07.02.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Der Sachzwang der EZB

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Ich war nicht dabei, als Gianis Varoufakis mit unserem so geschätzten EZB-Chef der Mario Draghi zusammentraf. Statt der netten Bilder und den Mikrofonen, die es bei den Treffen des neuen griechischen Finanzministers mit Hollande, Juncker, Renzi, ja sogar Schäuble gab, war hier, am öden Frankfurter Osthafen, wo die EZB ihren prachtvollen Glasturm hat errichten lassen, der gute Gianis in seiner feschen Lederjacke im kalten Nordwind zu sehen. Draghi lässt ihn spüren, wer der Herr im Euro-Land ist.

Lieber Gianis, wir Zentralbanker sind dazu da, so wird er dem Ökonomieprofessor Wohlbekanntes wiederholt haben, die Wirtschaft mit Geld zu versorgen. Aber nur indirekt. In der konkreten Wirklichkeit tun das die Geschäftsbanken, indem sie den kreditwürdigen, also finanziell gut ausgestatteten Unternehmen, Konsumenten und Staatsinstitutionen Kredit gewähren. Sie können diese Geldschöpfung so locker und nach eigenem Ermessen betreiben, weil wir, die Zentralbanker, ihn...

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