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07.02.2015 / Geschichte / Seite 15

An die Front

Am 7. Februar 1915 wurde Karl Liebknecht zum Kriegsdienst einberufen

Holger Czitrich-Stahl

Karl Liebknecht hatte es gewagt, am 2. Dezember 1914 gegen die Bewilligung der zweiten Kriegskredite in Höhe von fünf Milliarden Reichsmark und damit auch gegen die Phalanx des Hurrapatriotismus zu stimmen. Dafür musste er sich der Fraktionsdisziplin der SPD-Reichstagsfraktion widersetzen. So zog er sich nicht nur den Zorn, ja den Hass der Konservativen und der Kriegsbefürworter im Deutschen Reich zu. Auch den Unmut der Vertreter des reformistischen Flügels, teils sogar des traditionellen »marxistischen Zentrums« in der Fraktion, hatte er zu ertragen. Einer der führenden Köpfe unter den Befürwortern der Kriegskredite, Dr. Eduard David, notierte in seinem »Kriegstagebuch« als Handlungskonsequenz für den Umgang mit den innerparteilichen Gegnern wie Liebknecht, Rosa Luxemburg und Franz Mehring: »Bleiben diese Leute in der Partei, so werden sie die ganze Position des 4. August versauen und jeden vernünftigen ferneren Schritt unendlich erschweren oder ganz unm...

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