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05.02.2015 / Inland / Seite 4

Gefahrenzone rekonstruiert

NSU-Prozess: Tatort nach Kölner Bombenanschlag unvollständig vermessen: Gericht lässt Polizeiermittler nacharbeiten. Streit um Zulassung von Nebenklägern

Claudia Wangerin, München

Während die Verteidiger der mutmaßlichen Neonaziterroristin Beate Zschäpe beantragen wollen, die Zulassung einzelner Nebenkläger zu widerrufen, versucht das Oberlandesgericht (OLG) in München im Prozess um den »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) gerade erst herauszufinden, bis zu welchen Wohnhäusern der Kölner Keupstraße die Gefahrenzone des Nagelbombenanschlags am 9. Juni 2004 gereicht hat. Dies ist kein unwesentlicher Punkt, weil davon abhängt, wie viele Personen damals potentielle Mordopfer waren. Die Polizei hätte das unmittelbar nach der Tat klären können – aber der Ermittler des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen, den das Gericht am Mittwoch als Zeugen geladen hatte, war offensichtlich schlecht vorbereitet. Mehrfach wurde seine Befragung unterbrochen, weil er anhand von Bildmaterial den Tatort vermessen und maßstabsgetreu die Entfernungen ausrechnen musste. Die Bundesanwaltschaft hatte dies beim Erstellen der Anklageschrift 2012 nic...

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