03.02.2015 / Inland / Seite 5

Nicht nur »Strukturfragen«

Bei den Verhandlungen zwischen Bahn und Lokführergewerkschaft GDL geht es weiterhin um Prinzipielles. Dieses Mal: Flächen- oder Haustarif?

Daniel Behruzi

Seit etlichen Monaten verhandelt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit der Bahn AG über einen Tarifvertrag für das Zugpersonal. Doch um die inhaltlichen Gewerkschaftsforderungen ging es bislang höchstens am Rande. Immer noch müssen »Strukturfragen« geklärt werden: Aktuell die, ob die Vereinbarung in der Fläche, also auch für die Bahnkon-Kurrenten gelten soll, oder ob sie lediglich in Form eines Haustarifvertrags für die rund 30.000 Lokführer und Zugbegleiter der Deutschen Bahn (DB) wirksam wird. Die GDL besteht bei den am Montag in Berlin fortgesetzten Verhandlungen auf einem Flächentarif. Sollte sich die Bahn-Spitze in diesem Punkt querstellen, könnte der Konflikt bald schon wieder eskalieren.

»Die Strukturfrage muss endgültig geklärt werden, und zwar so, dass ein normativer Flächentarifvertrag von Nord nach Süd und von West nach Ost erhalten bleibt«, hatte GDL-Chef Claus Weselsky vergangene Woche im Anschluss an die letzte Verhandlungsrun...

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