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03.02.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Polen lässt Luft ab

Regierung Kopacz will Problem der Frankenkredite diskret entschärfen. Denn den Banken droht eine Spekulationsblase auf dem Immobilienmarkt

Reinhard Lauterbach

Seit einigen Wochen kennt die polnische Sprache ein neues Wort: »frankowicze«, wörtlich übersetzt »Frankler«. Gemeint sind die bis zu 700.000 Haushalte, die Wohnungskredite in Schweizer Franken (CHF) aufgenommen haben und jetzt durch die Entscheidung der Schweizer Nationalbank SNB, den Kurs der Landeswährung freizugeben, von heute auf morgen mit deutlich höheren Kreditraten konfrontiert sind. Multipliziert mit der durchschnittlichen Darlehenshöhe von 300.000 Zloty (ein Euro sind etwa 4,20 Zloty) ergibt sich nun ein Kreditvolumen von 210 Milliarden Zloty (50 Milliarden EUR).

Fremdwährungskredite waren in Polen vor etwa zehn Jahren der Renner auf dem Finanzmarkt. Es war eine Zeit, in der die Banken in der Erwartung, der Immobilienmarkt kenne nur eine Richtung, nämlich nach oben, Wohnungen und Grundstücke bis an die Halskrause beliehen haben. Es gab zahlreiche Fälle, in denen sogar 120 Prozent des Werts kreditiert wurden; in dieser Situation lockten die Bank...

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