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30.01.2015 / Inland / Seite 5

»Unfriedenspflicht«

Ungenügende Reaktion auf qualitative Forderungen der Gewerkschaft bewegt Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie zu Warnstreiks.

Claudia Wrobel

Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie waren langfristig angekündigt, sollte es kein annehmbares Angebot des Unternehmerverbandes in der laufenden Tarifrunde geben. Bundesweit haben bis Donnerstag mittag nach Angaben der IG Metall etwa 70.000 Beschäftigte der Branche die Arbeit niedergelegt. Am Mittwoch um Mitternacht endete die Friedenspflicht für die rund 3,7 Millionen Arbeiter in den Tarifbezirken. Thüringen hatte von vornherein keine solche Regelung vereinbart. Dort haben bereits mehrere Warnstreiks stattgefunden. Der Unternehmensverband Gesamtmetall behauptet, mit seinem Angebot an die Verhandlungspartner insbesondere bei der Lohnerhöhung bereits das Maximum ausgeschöpft zu haben.

Doch in der Kritik vieler Gewerkschafter steht vor allem die Reaktion auf die qualitativen Forderungen der Beschäftigtenvertreter: »Der Angriff auf die Altersteilzeit ist ein Schlag ins Gesicht für die Beschäftigten, die sich jahrelang in den Betrieben krumm ge...

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