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30.01.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

Alternativlos in Teilzeit

Niedriger Grad an Vollzeitbeschäftigung prägt Pflegebranche. Vor allem im Osten würden viele gern länger arbeiten

Johannes Supe

Nicht nur gravierende regionale Unterschiede und zudem Diskrepanzen zwischen Alten- und Krankenpflege prägen das Lohngefüge im Pflegebereich, sondern auch ein immenser Anteil an Teilzeitarbeit. Darauf weist eine am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zur Gehaltssituation in den Pflegeberufen hin. In denen liegt die Quote der Teilzeitarbeitenden deutlich über dem Durchschnitt bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Bundesrepublik.

»Pflegeberufe sind Frauenberufe, hier wird sehr viel in Teilzeit gearbeitet«, so Holger Seibert, Mitarbeiter des IAB. Tatsächlich zeigt die Untersuchung auf, dass fast jede zweite Pflegefachkraft teilzeitbeschäftigt ist. Unter den sogenannten Helfern sind es deutschlandweit gar zwischen 61 Prozent in der Kranken- und 71 Prozent in der ...

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