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29.01.2015 / Inland / Seite 5

Fremdbestimmt im Job

»Depressionsatlas« der Techniker Krankenkasse: Branchenspezifische Unterschiede legen nahe, dass Arbeitsbedingungen die Krankheit beeinflussen.

Claudia Wrobel

Ein hohes Stresslevel, wenig Selbstbestimmtheit und die prompte Reaktion auf die Bedürfnisse anderer: Das haben Berufe im sogenannten Dialogmarketing, also im Callcenter, in der Altenpflege und der Kinderbetreuung gemeinsam. Und noch eins – Beschäftigte dieser Branchen sind besonders häufig wegen der Diagnose Depression krankgeschrieben. Das ist eines der Ergebnisse des »Depressionsatlas« der Techniker Krankenkasse (TK), den diese am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat. Dabei handelt es sich um eine Sonderauswertung des TK-Gesundheitsreports 2014, für den die Krankschreibungen des Jahres 2013 der 4,1 Millionen bei der Krankenkasse versicherten sogenannten Erwerbspersonen betrachtet wurden. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftige und Bezieher von Arbeitslosengeld I. Rentner, mitversicherte Familienmitglieder oder auf Hartz IV Angewiesene wurden nicht berücksichtigt. Insofern lassen die Daten keinen gesamtgesellschaftlichen Blick auf die V...

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