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28.01.2015 / Titel / Seite 1

Zweierlei Gedenken

Jahrestag der Auschwitz-Befreiung: In Berlin kaum Erinnerung an Zweiten Weltkrieg, in Moskau Würdigung des Kampfes gegen Faschismus. Von Arnold Schölzel

Arnold Schölzel

In zahlreichen Ländern wurde am gestrigen Dienstag der Befreiung des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 gedacht. Bundespräsident Joachim Gauck hielt im Bundestag eine Rede, in der er erklärte, es gebe »keine deutsche Identität ohne Auschwitz«. Den Zweiten Weltkrieg und dessen Ursachen streifte er nur am Rand, sein Hauptaugenmerk galt der notwendigen »Betroffenheit«. In Moskau sprach der russische Präsident Wladimir Putin auf einer Gedenkfeier im Jüdischen Museum vor Veteranen der Roten Armee und geistlichen Würdenträgern. Er würdigte den großen Beitrag des jüdischen Volkes und der alliierten Soldaten im Kampf gegen den Faschismus. Eine halbe Million Juden hätten in der Roten Armee gekämpft, und fast 200.000 seien gefallen. Gemeinsam mit dem Oberrabbiner Russlands, Berel Lazar, zündete er schwarze Kerzen an.

Im ehemaligen Lager Auschwitz-Birkenau, heute eine zentrale Stätte des Erinnerns an di...

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