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26.01.2015 / Ausland / Seite 6

Erfolgreiche Proteste

DR Kongo: Neues Wahlrecht nach tagelangen Kundgebungen von Senat gestoppt

Simon Loidl

Die Demokratische Republik Kongo hat eine unruhige Woche hinter sich. Bei Protesten gegen eine Änderung des Wahlrechts habe es nach Berichten mehrere Dutzend Todesopfer gegeben. Die Behörden des zentralafrikanischen Landes sprachen bis Ende der Woche von elf »Plünderern«, die von Einsatzkräften erschossen wurden, ein Polizist sei demnach von einem »Scharfschützen« tödlich getroffen worden. Mehrere hundert Menschen sollen während der Proteste, die bis zur Wochenmitte vor allem in der Hauptstadt Kinshasa und in Goma stattfanden, festgenommen worden sein. Menschenrechtsorganisationen meldeten, dass bis Donnerstag bis zu 42 Demonstranten getötet wurden. Am Samstag erklärte schließlich der Parlamentssprecher der DR Kongo, Aubin Minaku, »etwa 40« Menschen seien ums Leben gekommen, und sprach von »Fehltritten« der Sicherheitskräfte, die nicht wieder passieren dürften.

Am Freitag meldeten die Agenturen, dass der Senat des kongolesischen Parlaments die am Samstag ...

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