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22.01.2015 / Thema / Seite 12

Aufstand gegen Schröder

Die »Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit – WASG« gründete sich vor zehn Jahren.

Arno Klönne

Glaubt man den bürgerlichen Zeitungen, dann ist die Partei Die Linke die Weiterführung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, eine Hinterlassenschaft der DDR also. Mitunter wird bei einer solchen Zuschreibung noch erwähnt, zwischendurch seien die »SED-Nachfolger« unter dem Namen »PDS« aufgetreten, um dem Sozialismus das Adjektiv »demokratisch« beizugeben. Aber wie ist die heutige Linkspartei an ihre Mitglieder und Wähler in den alten Bundesländern gekommen? War nachträgliche Bewunderung des untergegangenen ostdeutschen Staates das Motiv für deren Zuneigung zur Linkspartei? Immerhin hat diese bei den Bundestagswahlen 2013 mehr als die Hälfte ihrer Stimmen insgesamt im Westen geholt. Es kann nicht SED-Nostalgie aus der Ferne gewesen sein, die da wahlwirksam wurde.

Es empfiehlt sich, der westdeutschen Vorgeschichte von Die Linke nachzugehen. Damit kommt die Partei »Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit – WASG« in den Blick. Gegründ...

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