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03.01.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ein Schritt voran und zwei zurück

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Gemessen an dem, was uns sonst so alles zugemutet wird, ist die Einführung des Mindestlohns in Deutschland das beste seit langem. Dem widerspricht auch nicht, dass die Regelung voller Ausnahmen ist und 8,50 Euro pro Stunde selbst bei einer 40-Stunden-Woche zu wenig ist, um einigermaßen über die Runden zu kommen, geschweige denn eine Familie zu ernähren. In der langen Kampagne für den Mindestlohn haben wir gelernt, dass dieser in fast allen alten kapitalistischen Ländern eine eingeführte Praxis ist. Selbst im gelobten Land des freien Unternehmertums, den USA, gibt es bundesweit einen Mindestlohn und darüber hinaus Mindestlohnverordnungen auf einzelstaatlicher und sogar kommunaler Ebene. In 20 US-Bundesstaaten sei zum 1. Januar 2015 der Mindestlohn heraufgesetzt worden, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg, im Bundesstaat Washington beispielsweise auf 9,47 Dollar und in den Städten Seattle und San Francisco auf 15 Dollar. Das ist erheblich mehr als der...

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