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22.12.2014 / Ausland / Seite 6

Land im Chaos

Jahresrückblick 2014. Heute: Mexiko. Der Fall der 43 »verschwundenen« Studenten von Ayotzinapa zeigt die Verflechtung von Politik, Polizei und kriminellen Banden

Lena Kreymann

In Mexiko steht Präsident Enrique Peña Nieto vor einer Regierungskrise. Seitdem Ende September 43 Pädagogikstudenten in Iguala im Bundesstaat Guerrero »verschwanden«, gehen Tausende mit der Losung »Es war der Staat« auf die Straße. Sie fordern eine intensivere Suche nach den Vermissten, kritisieren die Verwicklung von kriminellen Banden, Politik und Sicherheitsapparat und fordern den Rücktritt des Präsidenten.

Am 26. September hatten Schüler der Pädagogischen Landschule »Raúl Isidrio Burgos« des Dorfes Ayotzinapa in Iguala für eine politische Aktion Spenden gesammelt. An den »Escuelas Normales Rurales« werden Jugendliche aus der armen Landbevölkerung ausgebildet, diese Universitäten gelten traditionell als links. Die Studenten hatten öffentliche Busse gekapert und waren bereits auf dem Heimweg, als sie von der Polizei attackiert wurden. Sechs Menschen, darunter drei Studenten, starben, weitere Hochschüler wurden von der Polizei festgenommen. 43 Studenten ...

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