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20.12.2014 / Inland / Seite 8

»Uns wurde untersagt, Geschenke zu verteilen«

Weihnachtsaktion in der Asylunterkunft vom Sozialamt unterbunden. Ein Gespräch mit Kirstin Neumann

Simon Zeise

Kirstin Neumann ist Aktivistin der Flüchtlingsinitiative »Willkommen in Oberhavel«

Der Oranienburger Generalanzeiger und Ihre Bürgerinitiative wollten am vergangenen Dienstag den Asylsuchenden in der Sammelunterkunft Hennigsdorf bei Berlin 300 Weihnachtspäckchen überreichen. Wie waren die Reaktionen?

Die Heimbewohner freuten sich, und es haben sich auch sofort Menschen gefunden, die uns dabei unterstützt haben, die Geschenke gerecht zu verteilen. Die Bürgerinnen und Bürger hatten freundlicherweise ihre Päckchen beschriftet – ob für ein Kind, für einen Mann oder eine Frau; welches Alter. Es kamen sofort viele Menschen auf die Flure, sie haben die Geschenke freudig entgegengenommen.

Was ist dann passiert? Der Frohsinn hatte ja wohl ein rasches Ende.

Auf dem Gelände befinden sich mehrere Gebäude. Als wir in das nächste Haus wollten, hieß es schon, die Presse dürfe nicht hinein. Wir haben dann zunächst die Päckchen auf dem Gelände verteilt. Die Leute ka...

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