Der Schwarze Kanal
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20.12.2014 / Inland / Seite 2

»Nageln Sie mal einen Pudding an die Wand!«

Gegen das Atommüllager in Ahaus: Seit 20 Jahren Protest mit »Sonntagsspaziergängen«. Ein Gespräch mit Felix Ruwe

Gitta Düperthal

Felix Ruwe ist Sprecher der Bürgerinitiative »Kein Atommüll in Ahaus«. Unweit der Grenze von NRW zu den Niederlanden wurde dort ein Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente eingerichtet.

An diesem Sonntag macht Ihre Bürgerinitiative »Kein Atommüll in Ahaus« wieder einen »Spaziergang« zum dortigen Zwischenlager – so wie regelmäßig seit genau 20 Jahren. Ein Grund zum Feiern, aber leider drohen neue Castortransporte. Traditionell gibt es dagegen heftige Proteste – wie erklären Sie sich diesen Widerstand?

Er wird von einem gutbürgerlichen Bündnis getragen, das tief verwurzelt ist in der Bevölkerung dieser ländlichen Region. Dabei sind etwa ein »Arbeitskreis Ahauser Christinnen und Christen gegen Atomenergie« oder die »Katholische Frauengemeinschaft Deutschland« (KFD). Unsere Bürgerinitiative existiert nun schon länger als 30 Jahre. Nachdem erste Gerüchte aufgekommen waren, dass bei uns ein Atommüllager entstehen soll, wurden viele Bür...

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