Der Schwarze Kanal
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20.12.2014 / Inland / Seite 5

Zittern und Bangen in der SPD

Intrigen, Verrat, Demütigungen: Wenn die Vorwürfe des Exabgeordneten Edathy stimmen, haben BKA und Sozialdemokraten ein Problem. Bislang kann er jedoch nichts beweisen

Sebastian Carlens

Ein Nachbeben der ersten Krise der Großen Koalition – oder der Beginn des nächsten Skandals: Die Affäre um den ehemaligen SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy hat am Donnerstag in Berlin neue Fahrt aufgenommen. Der einstige Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses musste am Nachmittag selbst als Zeuge in einem Ausschuss aussagen. Dieser soll die Umstände seines Rücktrittes aufklären. Am 6. Februar dieses Jahres hatte der langjährige Abgeordnete überraschend sein Mandat niedergelegt – aus »gesundheitlichen Gründen«. Doch die Geschichte hat einen Vorlauf. Seit November 2013 war Edathy bekannt, dass er auf der Kundenliste einer kanadischen Firma auftauchte, die auch mit kinderpornografischem Material handelte. Das Bundeskriminalamt (BKA) hatte dies sogar schon deutlich früher, wohl Ende 2011, von den kanadischen Behörden erfahren. Zunächst aber geschah nichts, erst im Oktober 2013 wollen die zuständigen BKA-Auswerter die Brisanz des Namens erkan...

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