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16.12.2014 / Ausland / Seite 6

Gemeinsam souverän

Havanna: ALBA-Staaten feiern soziale Errungenschaften des lateinamerikanischen Staatenbündnisses und verurteilen US-Einfluss in Region

Volker Hermsdorf

Zehn Jahre nach seiner Gründung präsentierte sich das lateinamerikanische Staatenbündnis ALBA am Sonntag (Ortszeit) auf dem 13. Gipfeltreffen in Havanna als reale und erfolgreiche Alternative zum vorherrschenden Wirtschaftsmodell. Der Zusammenschluss habe die Lebensbedingungen vieler Menschen verbessert und die Unabhängigkeit der Völker in der Region gefestigt, sagte Kubas Präsident Raúl Castro zur Begrüßung der Teilnehmer. Heute sei die Allianz eine mächtige Plattform für revolutionäre Veränderungen. »Unsere Stimme wird in der ganzen Welt gehört und anerkannt«, betonte Castro. Mit den am Sonntag beigetretenen Karibikstaaten Grenada sowie St. Kitts und Nevis besteht das Bündnis aus elf Mitgliedsländern. Dazu gehören außer Kuba und Venezuela noch Bolivien, Ecuador, Nicaragua und die Karibikinseln Antigua und Barbuda, Dominica, St. Lucia sowie St. Vincent und die Grenadinen. Haiti hat einen Beobachterstatus. Als Gast nahm der Präsident El Salvadors, Salvado...

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