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16.12.2014 / Inland / Seite 5

Neue Leerstelle

DGB macht mit Regierung und Industrie mobil gegen Ausbildungsmisere und räumt damit die Stellung als deren exponiertester Kritiker.

Ralf Wurzbacher

Schlechten Neuigkeiten vom Lehrstellenmarkt folgte bisher umgehend der Ruf nach einer Ausbildungsumlage. Und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DBG) war dabei stets so etwas wie der Chefmahner. Das hat sich bis auf weiteres erledigt, wohl mindestens bis 2018. So lang läuft die sogenannte Allianz für Aus- und Weiterbildung, die am vergangenen Freitag in Berlin besiegelt wurde. Mit dabei ist neben der Bundesregierung, der Kultusministerkonferenz (KMK) und den Vertretern von Industrie und Handwerk auch der DGB, und verkauft wird die Kooperation mit: »Gemeinsam sind wir stark«. Zum Beweis sollen im kommenden Jahr 20.000 zusätzliche Lehrstellen geschaffen werden. Nach aktuellen Zahlen deutet sich dagegen ein Schwund an.

Zufall oder nicht: Ebenfalls am Freitag präsentierte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eine Analyse zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes 2014. Nach den Befunden setzt sich der »Negativtrend der vergangenen drei Jahre« sowohl beim Angeb...

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