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17.11.2014 / Sport / Seite 16

Und was machen die Manager?

Anmerkungen zum geplanten Dopingesetz

Klaus Huhn

Ein Dopinggesetz soll demnächst in der Bundesrepublik verabschiedet werden. Wer es verletzt und künftig im Stadion, in der Schwimmhalle oder auf der Radrennbahn - präzise formuliert: vor deren Pforten - eine Dopingpille schluckt, muss damit rechnen, die nächsten drei Jahre in einer Gefängniszelle zu verbringen. Um dem Laien die Härte dieses Gesetzes zu erläutern, sei darauf verwiesen, dass selbst Koffein auf der Liste der Dopingmittel steht und demzufolge auch ein als Sportler zu eifriger Kaffeetrinker im Gefängnis landen könnte!

Die Bundesregierung ließ die Ankündigung gleich durch zwei Minister verkünden und also keinen Zweifel daran, dass sie mit Dopingsündern nun ernstlich abrechnen will. Der normale Sportzuschauer sollte allerdings wissen, dass die 7.000 von der Bundesregierung finanziell geförderten Athleten und Athletinnen nicht nur von einem Trainer, sondern meist noch intensiver von Managern betreut werden. Und was machen Manager? Geschäfte.

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