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08.11.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Herren des Geldes

Mario Draghi gibt sich kritikresistent. Wie EZB-Chefs ticken, zeigt ein jetzt bekanntgewordener Brief seines Vorgängers an die irische Regierung

Rainer Rupp

Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) ist weiterhin fest entschlossen, die EU-Finanzmärkte schon bald mit einer Billion (1.000.000.000.000) Euro zu überschwemmen. Das verkündete Mario Draghi nach der Sitzung des EZB-Rats am Donnerstag. Es wird die Bilanzsumme der EZB auf drei Billionen Euro aufblähen.

Natürlich soll das Geld nicht dort verteilt werden, wo es von den Menschen am dringendsten gebraucht wird, oder wo es für die Ankurbelung der EU-weit darniederliegende Realwirtschaft den höchsten Nutzen bringen würde. Statt dessen will »Super-Mario« auch diesmal wieder die Banken bedienen. Die schreiben Dank des EZB-Billiggeldsegens längst wieder satte »Gewinne«, zumindest auf dem Papier. Für die »Bankster« ist das Grund genug, sich fette Boni auszuzahlen.

Dabei kommen jene Gewinne nur dadurch zustande, dass die Aufsichtsbehörden es auch im jüngsten sogenannten Stresstest (gegen die Regeln) den Geldhäusern erlaubt haben, ihre faulen Vermögenswerte selb...

Artikel-Länge: 4559 Zeichen

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