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30.10.2014 / Inland / Seite 5

Verlagerung und Outsourcing

Daimler will Rendite auf Kosten der Belegschaften weiter steigern. Linke Betriebsräte setzen auf öffentliche Skandalisierung.

Daniel Behruzi

Vor wenigen Tagen hat der Autohersteller Daimler wieder einmal Rekordzahlen verkündet: Nicht nur verkaufte Stückzahlen und Umsatz erklommen im dritten Quartal dieses Jahres neue Höhen, sondern auch die Gewinne. Im Pkw-Bereich kletterte die Nettoumsatzrendite auf 8,5 Prozent (Vorjahreszeitraum: 7,3 Prozent). Doch das reicht der Konzernspitze nicht. Sie dreht weiter an der Kostenschraube - zu Lasten der Belegschaften. Das wurde bei der »Daimler-Koordination«, einem Treffen linker Betriebsräte, in dieser Woche in Kassel deutlich.

»Sowohl unsere Produktoffensiven als auch unsere Effizienzprogramme in allen Geschäftsfeldern zeigen Wirkung«, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche bei der Vorstellung der Quartalsergebnisse am vergangenen Donnerstag in Stuttgart. Die Folgen der Renditesteigerung bekommen die Beschäftigten in der Produktion, aber auch die Angestellten in der Entwicklung und Verwaltung zu spüren. Permanente Rationalisierung, Arbeitsverdichtung und eine ...

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