22.10.2014 / Ausland / Seite 7

ALBA gegen Ebola

Lateinamerikanisches Staatenbündnis beschließt Maßnahmen gegen Epidemie in Afrika

Volker Hermsdorf

Die Präsidenten und Gesundheitsminister von zwölf Ländern Lateinamerikas und der Karibik haben am Montag in Havanna auf einem außerordentlichen Gipfeltreffen der »Bolivarischen Allianz für die Völker unseres Amerika - Handelsvertrag der Völker« (ALBA-TCP) ein 23 Punkte umfassendes Handlungskonzept für Präventiv- und Hilfsmaßnahmen zur Eindämmung der Ebola-Verbreitung beschlossen.

In seiner Eröffnungsrede appellierte der kubanische Präsident Raúl Castro an die Regierungen in aller Welt. »Ebola erfordert das sofortige Handeln der internationalen Gemeinschaft, um der Bedrohung durch das Virus zu begegnen«, sagte er. Angesichts noch immer unzureichender Vorkehrungen forderte er »ein neues universales Bewusstsein, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern«. Kuba habe mit der ersten Brigade von 165 medizinischen Helfern in Sierra Leone versucht, dazu beizutragen, dem Virus schnell Einhalt zu gebieten, sagte Castro und kündigte für den gestrigen Dienstag die ...

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