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09.10.2014 / Ausland / Seite 2

»Das PKK-Verbot muss aufgehoben werden«

Die Kurden in der Region um das syrische Kobani haben keine Hoffnung auf Hilfe der türkischen Regierung gegen die Terrormiliz IS. Gespräch mit Sabine Leidig

Interview: Elsa Koester

Sie haben Anfang der Woche mit einer Delegation der Linksfraktion die türkisch-syrische Grenzregion bereist. Welche Situation haben Sie vorgefunden?

Die Grenzregion ist geprägt von der Flucht aus Kobani. Die meisten Flüchtlinge sind in Suruc angekommen - die Bürgermeisterin sprach von 50.000. Das ist die letzte türkische Stadt vor der Grenze. Die Flüchtlinge sind nicht nur in selbstverwalteten Camps untergebracht, sondern auch im Kulturhaus, im Rathaus, überall in der Stadt. Da wirkt es lächerlich, wenn eine Stadt wie Hamburg sagt, sie habe keinen Platz mehr für die Unterbringung von Flüchtlingen.

Doch es fehlt an Medikamenten und Ärzten sowie an Wohncontainern für den nahenden Winter. Die Zusage der türkischen Regierung, ärztliche Hilfe zu schicken, wurde laut unseren Gesprächspartnern nicht eingehalten. Wir haben nur einen ehrenamtlichen Ärzteeinsatz aus einer benachbarten kurdischen Stadt gesehen und zwei Wagen vom Roten Kreuz, die von kurdischen Gemei...

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