08.10.2014 / Ausland / Seite 6

Virus ungebremst

Ebola breitet sich weiter aus. Zahlreiche Tote in Sierra Leone. Erste Infektion in Europa. Internationale Hilfe zu langsam. Afrikanische Union fordert mehr medizinisches Personal

Simon Loidl

Die Ebola-Seuche ist weiter auf dem Vormarsch. Allein am vergangenen Samstag sind in Sierra Leone 121 Tote registriert worden, die dem Virus erlegen waren. Dies meldeten die Behörden des westafrikanischen Landes Anfang der Woche. Laut dem jüngsten Situationsbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Verlauf der Epidemie wurden bis zum 3. Oktober 7.470 Ebola-Fälle in Guinea, Sierra Leone und Liberia offiziell festgestellt. 3.431 Menschen sind bis zu diesem Zeitpunkt gestorben - mehr als 2.000 davon in Liberia. Die tatsächlichen Opferzahlen dürften Experten zufolge weit höher sein als von den Gesundheitsministerien der am stärksten von der Seuche betroffenen Länder veröffentlicht.

Nigeria bestätigte bislang 20 Erkrankungen und acht Todesfälle, Senegal und die USA jeweils eine bestätigte Erkrankung. In der Demokratischen Republik Kongo, wo das Virus unabhängig von der Epidemie in Westafrika ausgebrochen ist, wurden bislang 70 Fälle gemeldet, 43 Mensch...

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