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08.10.2014 / Ausland / Seite 6

Misshandlung, Trauma und Kampagnen

In australischem Flüchtlingslager auf Nauru sollen Frauen und Kinder zum Sex gezwungen worden sein

Thomas Berger

Einmal mehr macht Australiens Flüchtlingspolitik international Negativschlagzeilen. Nachdem Vorwürfe von Misshandlungen im Internierungslager auf Nauru bekanntwurden, hat der Einwanderungsminister der konservativen Regierung von Premierminister Anthony Abbott, Scott Morrison, am vergangenen Freitag die Einsetzung einer unabhängigen Untersuchungskommission angekündigt. Zeitgleich macht eine Erhebung von Medizinern die Runde, die auf die traumatischen Erfahrungen von Minderjährigen in den Lagern außerhalb der australischen Grenzen verweist. Und nicht zuletzt rügt der Rechnungshof die enormen Ausgaben für Kampagnen zur Abschreckung von Flüchtlingen.

Die generelle Abschottung gegen Bootsflüchtlinge, Konsens zwischen den regierenden Konservativen und der sozialdemokratischen Opposition, wird in Australien aber auch durch die neuerlichen Skandale nicht in Frage gestellt. In den zurückliegenden Jahren sind die Restriktionen schrittweise verschärft worden. Erst E...

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