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08.10.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Der unsolide Draghi

Grummeln über Beschlüsse des Rates der Europäischen Zentralbank: Warum die Rechten in Deutschland an den Geldspenden für die Banken keinen Gefallen finden

Lucas Zeise

Mario Draghi sei als Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) eine »Fehlbesetzung«, findet der Bundestagsabgeordnete Hans Michelbach (CSU). Der bayerische Finanzminister Markus Söder erwartet einen »heißen Herbst« für die EZB. Der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke tadelt die EZB ob ihrer »für den Sparer schädlichen Niedrigzinspolitik«. Anfang September hatte die EZB ihren Leitzins auf praktisch null gesenkt. Schon das stieß in Deutschland auf wütende Reaktionen. Draghis Plan, den er nach der Sitzung des EZB-Rates am vergangenen Donnerstag in Neapel darstellte, den Banken Kredite und Pfandbriefe abzukaufen, kam hierzulande nicht gut an. Die Kritik beschränkt sich jedoch nicht auf Stimmen aus den rechtspopulistischen Parteien wie CDU, CSU und AfD.

Auch von linker Seite wird die EZB kritisiert, wenn sie den Banken deren Kredite an die Kundschaft abkauft. Beide Kräftegruppierungen erhalten dabei Unterstützung von zahlreichen Ökonomen, beispielsweise dem Chef des Mün...

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