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25.09.2014 / Ausland / Seite 6

Vier Planeten

UN-Klimagipfel in New York ohne Ergebnisse zu Ende gegangen. Evo Morales und Nicolás Maduro fordern Überwindung des Kapitalismus

André Scheer
Wieder einmal wurde viel geredet und viel versprochen – konkrete Ergebnisse hat der UN-Klimagipfel am Dienstag (Ortszeit) in New York erwartungsgemäß jedoch nicht gebracht. Angela Merkel, die sich einst als »Klimakanzlerin« hatte feiern lassen, glänzte im Gegensatz zu rund 100 anderen Staats- und Regierungs­chefs durch Abwesenheit. An ihrer Stelle sonnte sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) in dem guten Ruf, den Deutschland in ökologischen Fragen ungerechtfertigt genießt. Konkrete Aussagen hatte sie nicht im Gepäck. Die Bundesrepublik werde am Ziel festhalten, bis 2020 den Ausstoß von Treib­hausgasen gegenüber dem Stand von 1990 um 40 Prozent zu senken. Außerdem verwies sie stolz darauf, daß das Bundeskabinett in der vergangenen Woche den Ratifizierungsprozeß für das schon 2012 beschlossene »Kyoto II«-Protokoll in Angriff genommen habe.

Klartext redeten dagegen mehrere Staatschefs aus Lateinamerika. So warnte Boliviens Präsident Evo ...

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