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16.09.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Verschiebung nach rechts

Landtagswahlen 2014. In Thüringen und Brandenburg werden die bisherigen Oppositionsparteien gestärkt. Mit dem Aufstieg der AfD erhält die CDU eine neue Machtoption

Georg Fülberth
Die Regel, wonach in Krisenzeiten die jeweiligen Regierungsparteien abgestraft werden, scheint erst einmal suspendiert. In Brandenburg sind die Verluste der SPD nicht hoch, so daß ihr Ministerpräsident Dietmar Woidke sich bestätigt sehen kann. Christine Lieberknecht (CDU) hat in Thüringen hinzugewonnen.

Verlierer sind die Juniorpartner: Die Linke in Brandenburg und die SPD in Thüringen. Die Oppositionsparteien CDU in Brandenburg und Linke in Thüringen sind gestärkt worden. Vor allem aber gilt das für die Alternative für Deutschland (AfD). Nimmt man das Ergebnis der nur wenige Wochen zurückliegenden Landtagswahl in Sachsen hinzu, zeigt sich dasselbe Bild. Da wie dort sind die Wahlbeteiligungen niedrig.

Fazit: die Laune des Volks ist schlechter, als auf den ersten Blick in den zufriedenen Mienen von Lieberknecht und Woidke sichtbar wird.

Das politische Personal und die mediale Hofberichterstattung werden sich davon nicht beeindrucken lassen, vielmehr sin...





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