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11.09.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Karstadt – und wie weiter?

Eine vorläufige Bilanz

Jochen Kelter
Seit der Fusion mit dem Quelle-Konzern im Jahr 1999 ist es mit Karstadt stetig bergab gegangen. Schuld waren ein angeblich unzeitgemäßes Sortiment, die wachsende Konkurrenz des Internethandels, nicht zuletzt schlechtes Management. Im Juni 2009 war Karstadt insolvent. Ein Jahr später erhielt der US-Investor Nicolas Berggruen (»Berggruen Holdings«) den Zuschlag für die gut 80 Warenhäuser. Der Kaufpreis von einem (!) Euro verhinderte, daß er eine Schenkungssteuer zahlen mußte. Nun, vier Jahre später, hat er sich wieder von seinem Eigentum getrennt. Es entspräche ihm nicht, einen Konzern vor Ort zu führen, sagte er beim Verkauf an den österreichischen Immobilieninvestor René Benko. Mit Karstadt habe er kein gutes Geschäft gemacht. Wohl auch kein schlechtes.

Beim Kauf hatte Berggruen fünf Millionen Euro für Markenrechte gezahlt. Allein im Jahr 2012 mußte ihm Karstadt für diese neun Millionen zahlen. Die Beschäftigten haben bis Sommer 2012 auf 150 Millionen Eu...

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