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01.09.2014 / Ausland / Seite 7

CDUler auf gepackten Koffern

Die christdemokratische Konrad-Adenauer-Stiftung schließt ihr Büro in Ecuador

Volker Hermsdorf
Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) ist seit dem heutigen Montag nicht mehr in Ecuador vertreten. Stiftungssprecherin Susanne Kophal bestätigte der Nachrichtenagentur dpa, daß das Büro in der Hauptstadt Quito geschlossen wird. Winfried Weck, der bisher die dortige Vertretung der KAS geleitet hatte, machte gegenüber dem staatlichen Auslandssender Deutsche Welle die Regierung des südamerikanischen Landes für den Rückzug seiner Organisation verantwortlich. Er warf den Behörden vor, die politische Arbeit von ausländischen Stiftungen und NGOs zu kontrollieren. Laut Weck müßten Projektbeschreibungen und Jahrespläne vorgelegt werden, die von den staatlichen Stellen geändert werden könnten. »Diese Bedingung war für uns nicht annehmbar«, so Weck. »Wir schließen das Büro aus politischen Gründen und suchen nach anderen Möglichkeiten, uns im Land zu engagieren.«

Außenminister Ricardo Patiño widersprach dieser Behauptung. »Es ist absolut falsch, daß die Regie...

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