08.08.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Keine Erfolgsgeschichte

Von der zeitweisen Lockerung der westlichen Sanktionen hatte Iran bisher nur geringen Nutzen

Knut Mellenthin
Der Iran und die Sechsergruppe – bestehend aus den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats und Deutschland – wollen ihre Verhandlungen über das iranische Atomprogramm voraussichtlich erst Mitte September fortsetzen. Das ist zumindest das, was der stellvertretende iranische Außenminister Sejed Abbas Araqchi am Montag mitteilte. Geplant sei ein Treffen am Rande der Vollversammlung der Vereinten Nationen, die am 16. September in New York eröffnet wird. Araqchi fungiert meist als Leiter der iranischen Delegation, da Teherans nomineller Chefunterhändler, Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, aus protokollarischen Gründen nur selten an den überwiegend auf Staatssekretärsebene geführten Gesprächen teilnimmt.

Falls die Angabe des iranischen Diplomaten sich als richtig erweisen sollte, hätten die sieben Staaten eine fast zweimonatige Verhandlungspause eingelegt. Ihre Vertreter hatten sich zuletzt am 20. Juli in Wien getroffen. An diesem Tag...

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