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05.08.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Schonend gestaltet

Auf einmal stimmen deutsche Wirtschaftsvertreter den EU-Sanktionen gegen Rußland zu. Die treffen nämlich die Bundesrepublik kaum

Jörg Kronauer
Fast hätte man meinen können, die deutsche Wirtschaft gäbe klein bei. »Wenn Putin diesen Weg weitergeht, dann ist es nicht der Weg der deutschen Wirtschaft«, verkündete Eckhard Cordes, der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, am 24. Juni, wenige Tage vor dem Beschluß der EU, erste umfassende Wirtschaftssanktionen gegen Rußland zu verhängen. Lange und hartnäckig hatte sich Ex-Metro-Chef Cordes gegen Sanktionen gesträubt, hatte sich von der transatlantischen Fraktion des deutschen Establishments gar als »Putin-Versteher« beschimpfen lassen müssen, weil er mit aller Macht versuchte, das profitable deutsche Rußland-Geschäft zu retten. Nun aber schien er eine Wende zu vollziehen. Wenn Berlin und Brüssel Sanktionen gegen Moskau beschlössen, »dann tragen wir dies zu hundert Prozent mit«, kündigte er im Handelsblatt an. Das könne zwar schmerzhaft werden, doch »wenn der Preis bezahlt werden muß, werden wir ihn zahlen«.

Wieso stimmte Cordes im...

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