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02.08.2014 / Ausland / Seite 6

Kleinkariert und grausam

In den USA herrscht eine widerliche Hysterie gegen fliehende Kinder aus Mittelamerika

Mumia Abu-Jamal
Seit einiger Zeit habe ich die Medienberichte über den wachsenden Haß verfolgt, der sich gegen die Flüchtlingskinder aus Mittelamerika richtet, weil sie versuchen, die Grenze zwischen Mexiko und den USA zu überqueren. Da waren Stimmen von US-Amerikanern zu hören, die vor Erregung überschnappten, als sie für die sofortige Deportation dieser Kinder Radau machten. Widerliche Wörter kamen diesen Leuten über die Lippen, und die harmlosesten waren noch, daß sie die Flüchtlingskinder als »Eindringlinge«, »krank« und »schmutzig« beschimpften.

In Wahrheit wollen diese Flüchtlinge jedoch Not und Krieg entkommen. Die Situation in ihren Heimatländern ist ein Ergebnis der US-Interventionen zur Unterstützung mörderischer Militärdiktaturen und Folge des sinnlosen Drogenkrieges. Diese Flüchtlinge sind die Kinder des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA und damit einer Wirtschaftspolitik, die Mexiko und seine Nachbarländer im Interesse habgieriger US-Unternehmen...

Artikel-Länge: 3274 Zeichen

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