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29.07.2014 / Inland / Seite 4

Geschäfte mit dem Tod stocken

Angeblich liegen 2000 Rüstungsexportanträge im Wirtschaftsministerium auf Halde. Produzenten werden nervös

Rein äußerlich macht ein Zündhütchen nicht viel her: Die winzige Metallkapsel wiegt weniger als ein Gramm und dient – eingebaut im Boden einer Patrone – dazu, die Munition zu zünden. Doch ausgerechnet auf Pfennigartikel wie das Zündhütchen sind viele europäische Rüstungskonzerne angewiesen, um eigene Produkte exportieren zu können. Die Zulieferungen aber sind ins Stocken geraten: Glaubt man deutschen Waffenschmieden, stapeln sich in Sigmar Gabriels Wirtschaftsministerium längst nicht mehr nur milliardenschwere Anfragen für den Export von Panzern oder anderem Großgerät. Massenweise hängen demnach Exportbegehren für Kleinteile wie Zündhütchen fest.

Auslöser ist Gabriels Entschluß, die Ausfuhr von Kleinwaffen und Panzern in Länder außerhalb der Nato und der EU zu beschränken. »Es ist eine Schande, daß Deutschland zu den größten Waffenexporteuren gehört«, sagte der SPD-Politiker dem Stern. Um das »Geschäft mit dem Tod« nicht zu fördern, wolle er ...

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