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21.07.2014 / Ansichten / Seite 8

»Dreh- und Angelpunkt ist die Legalisierung«

Heute findet der Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher statt. Ende der Kriminalisierung gefordert. Ein Gespräch mit Bärbel Knorr

Markus Bernhardt
Die Gesundheits- und Sozialökonomin Bärbel Knorr ist fachliche Leiterin des ­Bereiches »Strafvollzug« bei der ­Deutschen AIDS-Hilfe (DAH)

Am heutigen Montag finden in Dutzenden Städten Aktionen anläßlich des Gedenktages für verstorbene Drogenabhängige statt. Handelt es sich dabei einzig um einen Gedenktag, oder wird dort auch die aktuelle Drogenpolitik thematisiert?

Beides trifft auf den Gedenktag zu. Vor 16 Jahren hat der Bundesverband akzeptierende Drogenarbeit erstmalig diesen Gedenktag veranstaltet. Viele Mitglieder oder Unterstützer haben ihre Angehörigen verloren, in den meisten Fällen wird die repressive Drogenpolitik als ursächlich angesehen. Daher ist das Gedenken an die Verstorbenen und die Forderung nach einer humanen und liberalen Drogenpolitik untrennbar miteinander verknüpft. Unter dem Motto »Leben retten!« finden am Montag in rund 60 Städten Aktionen statt, u. a. in Stuttgart, Frankfurt am Main, Hamburg, Wuppertal, Köln, Hannover und Berlin...

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